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Mehrgenerationenhaus ruft Corona-Hilfsfonds ins Leben

Kategorie: Allgemeines Veröffentlicht: 28. Mai 2020

„Echinger helfen Echingern"

Die gesundheitlichen Risiken und finanziellen Nebenwirkungen der Corona-Pandemie sind vielfältig und treffen die Menschen unterschiedlich hart. Mit der Einrichtung eines Hilfsfonds für Gemeindebürger, die coronabedingt in eine wirtschaftliche Notlage geraten sind, möchten Verein und Stiftung „Älter werden in Eching" erste Hilfe für Betroffene leisten.

(Fast) jeder kann von dem einen oder anderen persönlichen Fall berichten, wie plötzlich aufgrund der Corona-Pandemie eine gesichert geglaubte solide berufliche Zukunft in Trümmern liegt – kreuz und quer durch alle Wirtschaftszweige und Berufssparten von der Autoindustrie über Einzelhandel, Gastronomie, Kultur- und Sportbetrieb bis zur Touristikbranche. So haben unter vielen anderen Freiberufler, Musiker/in beispielsweise oder auch Kurs- oder Reiseleiter/in ebenso existentielle Sorgen wie der in der Probezeit bei einem Autozulieferer coronabedingt gekündigte junge Familienvater oder die Hotelfachfrau in Ausbildung, die entgegen früherer Zusagen nicht übernommen wird, ...

Da möchte der im ASZ-Mehrgenerationenhaus eingerichtete Hilfsfonds ansetzen. Und dieser setzt auch bewusst auf einen Zusammenhalt von alt und jung, so der generationenübergreifende Solidaritätsgedanke von Vereinsvorsitzender Gertrud Wucherpfennig. Sie führt aus, dass im Gegensatz zu so manchem Arbeitsplatz, Renten und Pensionen der deutschen Ruheständler, unabhängig von der Höhe der Altersbezüge, grundsätzlich sicher sind: „Wegen Corona muss keiner Einbußen bei der Rente befürchten" so die Vereinsvorsitzende. Anders sieht es für viele Berufstätige aus. Besonders belastet sind gerade auch junge Familien. Sie müssen in vielerlei Hinsicht – nicht zuletzt auch finanziell- Nachteile hinnehmen, mit dem kollektiven Ziel, die Risikogruppen in unserer Gemeinschaft und Gesellschaft zu schützen – und dazu zählt generell die Generation 60+. So richtet sich Wucherpfennigs Appell „an alle, die es sich leisten können", explizit auch an die Älteren, die aufgrund ihrer Lebenssituation nicht so zurückstecken müssen und/oder sich –glücklicherweise – in einer wirtschaftlich sicheren Lage befinden. Das Motto lautet nicht umsonst: „Echinger helfen Echingern". „Und damit sind selbstverständlich alle Bürger aus allen Ortsteilen unserer Gemeinde angesprochen" verdeutlicht Sabine Palitzsch.

Für Anfragen steht Klaus-Dieter Walter zur Verfügung, stellvertretender Geschäftsführer des ASZ-Mehrgenerationenhauses. Anträge auf Unterstützung können unter Tel. (089) 32714222 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! abgegeben werden. Diskretion und Anonymität werden zugesichert.
„Wir wollen die Anträge unbürokratisch und schnell entscheiden, bitten aber um Verständnis, dass wir aussagekräftige Belege über die coronobedingte Notlage brauchen" heißt es von einem Dreiergremium mit den beiden Vereinsvorständen des ASZ- Trägervereins, Gertrud Wucherpfennig und Sabine Palitzsch, sowie Markus Scheuch, Vorstandsmitglied der Stiftung „Älter werden in Eching". Dieses Trio entscheidet auch über die Anträge. Sein Appell: „Bitte helfen Sie uns beim Helfen!"

Erste Spenden sind bereits eingegangen: (Empfänger-Konto: „Älter werden in Eching", Stichwort „Spende Corona", IBAN DE14 7005 1003 0025 8104 33.

Corona-Fonds 

Rufen zu einer solidarischen Spende „von Echingern für Echinger" für den Corona-Hilfsfonds des Mehrgenerationenhauses auf, von links nach rechts: Sabine Palitzsch, Klaus-Dieter Walter und Gertrud Wucherpfennig, nicht auf dem Foto Stiftungsvorstand Markus Scheuch.

Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

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