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Delegation aus Taiwan informiert sich im ASZ über das „Älterwerden in Eching“

Kategorie: Allgemeines Veröffentlicht: 29. April 2019

Nicht von ungefähr erfährt das Echinger Alten- und Servicezentrum nicht nur bundesweit, sondern auch international großes Interesse. Das dabei verwirklichte, vielfach ausgezeichnete lokale Quartierskonzept seines Trägervereins „Älter werden in Eching", der im Mai sein 30jähriges Bestehen feiern kann, genießt hohe fachliche Anerkennung.
Jüngstes Beispiel, dass die 1995 eingeweihte Echinger Modelleinrichtung mit ihrer zukunftsweisenden, bürgerschaftlich orientierten Seniorenfürsorge weltweit immer noch eine Vorreiterrolle spielt, stellt der Besuch einer Delegation aus Taiwan am 25. April dar.

Auf ihrer 10tägigen Reise besuchten die rund zwei Dutzend hochrangigen Führungskräfte, darunter Kommunalpolitiker, Ärzte und Architekten aus ganz verschiedenen Bereichen wie Sozialministerium, Verwaltung, Gesundheitswesen und Städteplanung, neben Deutschland auch die Niederlande, um sich dort ein umfassendes Bild von Seniorenpolitik und konzeptioneller Altenarbeit zu machen. Im Besuchsprogramm standen unter anderem Termine in verschiedenen bayerischen Ministerien. 

 

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Unter den Besuchern befand sich auch der Landrat des Countys Pingtun, Pan Men-An, der für Bürgermeister Sebastian Thaler ein symbolträchtiges und traditionelles Bild aus seiner Heimatprovinz mitgebracht hatte.
Offensichtlich sucht man auch in Taiwan angesichts des demografischen und gesellschaftlichen Wandels mit den wachsenden Bedürfnissen einer immer älter werdenden Gesellschaft nach neuen Lösungen in der Altenhilfe, nachdem auch dort die traditionellen Familienstrukturen und der damit verbundene Mehrgenerationenvertrag nicht mehr so tragfähig ist wie in vergangenen Zeiten.
Bei einer bayerischen Brotzeit mit Leberkäse, Kartoffelsalat und Breze informieren stellvertretender Geschäftsführer Klaus-Dieter Walter, Vereinsvorsitzende Gertrud Wucherpfennig und Bürgermeister Sebastian Thaler über die Institution „ASZ". Thaler bezeichnete die Altenfürsorge als kommunale Aufgabe, die seit vielen Jahren in vorbildlicher Zusammenarbeit mit dem Trägerverein „Älter werden in Eching" durch die zentrale Einrichtung des ASZ wahrgenommen werde. Dessen Leistungen, so erläuterte Wucherpfennig, lasse sich aber nicht ausschließlich an einem Gebäude festmachen, sondern vielmehr an den zahlreichen Dienstleistungen, die in den verschiedenen Bereichen wie Betreutes Wohnen, Wohngemeinschaft für dementiell Erkrankte, Beratung, Information und Prävention, Mobile Soziale Dienste und last, but not least der Begegnungsstätte-Mehrgenerationenhaus von haupt- und ehrenamtlichen Kräften erbracht werden. Letztere seien ein ganz wesentliches Fundament selbstbestimmter Altenarbeit.
Zum Abschluss durfte eine Führung durch das Haus nicht fehlen.


Zitat des Dolmetschers Tseng Tse-Fong:
„Wir wollen etwas lernen"


Delegation-aus-Taiwan Gruppenfoto
Gruppenbild im ASZ mit der Delegation aus Taiwan


Für Sie berichtete Ulrike Wilms

 

 

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